Regional, handgefertigt und mit Liebe ausgesucht: hochwertiges Handwerk aus der Region.
Salzkammergut, Ebensee

Großer, echter Gamsbart

Bertl Lahnsteiner, der letzte Bartbinder im Salzkammergut, hat diesen besonders großen Gamsbart aus den seltenen Grannenhaaren mehrerer Gamsböcke handgebunden.

  • Material: 100% echtes Gamshaar
  • Maße: Länge 16 cm
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Eine Zier für jeden Hut

Bartbinden ist eine Geduldsarbeit die viel Übung erfordert und heute nur noch wenige beherrschen. Für einen echten Gamsbart werden nur die Grannenhaare, also die Rückenhaare des Winterfelles der Gamsböcke verwendet. Bis zu 40.000 Stück stecken davon in einem fertigen Gamsbart. Bevor sie mit viel Geschick von Hand gebunden werden, müssen sie jedoch zuerst aussortiert und danach fein säuberlich der Länge nach gebündelt werden. Das ist die mühsamste Arbeit beim Fertigen der prächtigen Hutzierde. Denn für Bertl Lahnsteiner kommen nur gerade gewachsene, besondere schöne Exemplare infrage. Ein Gamsbart besteht schlussendlich aus vielen einzelnen Bündeln, die zuvor in vielen Stunden Handarbeit aus gleich langen Haaren gebunden wurden. 

Beachtet man einige Hinweise, hat man lange eine Freude an dem Prachtstück: Am besten hängt man ihn mit den Spitzen nach unten in einen kleinen Kasten. Schlecht ist Sonnenlicht, seine Feinde sind Motten. Dagegen helfen Zirbenspäne, auf keinen Fall Mottenkugeln, da die Haare den Geruch annehmen. Wird der Bart nass, sollte man ihn sofort zum Trocknen aufhängen und vorsichtig durchkämmen. Auch wenn es noch so verführerisch wirkt, sollten man nie über ihn streichen. Das kann die Haare krümmen. 

Wo wird der Gamsbart am Hut getragen? Ein großer Gamsbart wird generell hinten auf den Hut gesteckt, ein kleiner Dachsbart auch seitlich. Kombinieren kann man dazu entweder ein Radel oder eine Feder. Wird Schmuck seitlich am Hut getragen, so zumeist auf der linken Seite. 

 

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Bertl Lahnsteiner, der letzte Bartbinder im Salzkammergut, hat diesen besonders großen Gamsbart aus den seltenen Grannenhaaren mehrerer Gamsböcke handgebunden.

  • Material: 100% echtes Gamshaar
  • Maße: Länge 16 cm
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Eine Zier für jeden Hut

Bartbinden ist eine Geduldsarbeit die viel Übung erfordert und heute nur noch wenige beherrschen. Für einen echten Gamsbart werden nur die Grannenhaare, also die Rückenhaare des Winterfelles der Gamsböcke verwendet. Bis zu 40.000 Stück stecken davon in einem fertigen Gamsbart. Bevor sie mit viel Geschick von Hand gebunden werden, müssen sie jedoch zuerst aussortiert und danach fein säuberlich der Länge nach gebündelt werden. Das ist die mühsamste Arbeit beim Fertigen der prächtigen Hutzierde. Denn für Bertl Lahnsteiner kommen nur gerade gewachsene, besondere schöne Exemplare infrage. Ein Gamsbart besteht schlussendlich aus vielen einzelnen Bündeln, die zuvor in vielen Stunden Handarbeit aus gleich langen Haaren gebunden wurden. 

Beachtet man einige Hinweise, hat man lange eine Freude an dem Prachtstück: Am besten hängt man ihn mit den Spitzen nach unten in einen kleinen Kasten. Schlecht ist Sonnenlicht, seine Feinde sind Motten. Dagegen helfen Zirbenspäne, auf keinen Fall Mottenkugeln, da die Haare den Geruch annehmen. Wird der Bart nass, sollte man ihn sofort zum Trocknen aufhängen und vorsichtig durchkämmen. Auch wenn es noch so verführerisch wirkt, sollten man nie über ihn streichen. Das kann die Haare krümmen. 

Wo wird der Gamsbart am Hut getragen? Ein großer Gamsbart wird generell hinten auf den Hut gesteckt, ein kleiner Dachsbart auch seitlich. Kombinieren kann man dazu entweder ein Radel oder eine Feder. Wird Schmuck seitlich am Hut getragen, so zumeist auf der linken Seite. 


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„Die Arbeit tut meiner Seele gut.“

Bertl Lahnsteiner, Bartbinder, Salzkammergut

Eigentlich ist Bertl Lahnsteiner gelernter Zimmermann. Aber sein Großvater brachte ihn 1983 zum Bartbinden. Bertls Opa war damals mit seinem persönlichen Bartbinder unzufrieden und überließ seinem Enkel einige Büschel Gamshaare zum Probieren. Vielleicht dachte er sich, als Zimmermann werde sein Enkelsohn schon geschickt genug sein. Gesagt hat er allerdings: „Mit deine großen Händ’ wird des nix.“ Der Ehrgeiz beim Enkel war geweckt und wurde auf eine harte Probe gestellt.

Bertl Lahnsteiner musste sich jemanden suchen, der ihm das Bartbinden zeigte. Das war nicht so einfach, denn die paar Jäger, die das noch konnten, zeigten es niemandem. Nur bei Fritz Pilz hatte er Glück. Doch eine Stunde Zusehen musste genügen. Ab nun brachte sich Bertl Lahnsteiner das Bartbinden selbst bei. Nach 14 Tagen hatte der junge Lahnsteiner das erste Erfolgserlebnis. Zwei Jahre später reichte er einen Gamsbart bei der Gamsbart-Olympiade ein und gewann den ersten Platz. Heute gilt er als einer der Besten seiner Zunft.

 

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Handgefertigt im Salzkammergut

Berge und Seen, Flüsse und Wälder, Brauchtum und Kultur - das Salzkammergut hat viel zu bieten. Es erstreckt sich über Salzburg, Oberösterreich und die Steiermark, und viele empfinden die Region als die schönste Österreichs.

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