Traunviertel

Handgeschnitzte Pfeife Bent sandgestrahlt

€ 399,00 (inkl. MwSt.)

Handgeschnitzte Pfeife in der Form „Bent“, Pfeifenkopf aus Bruyèreholz geschnitten, geschliffen und dunkel sandgestrahlt, ohne Rinde, mit Filter und selbstgemachtem Mundstück aus Acryl. Ein besonderes Unikat aus kleiner Traunviertler Werkstatt.

Maße: 13,5 x 6 cm; Pfeifenkopf: ø 4,3 cm; Tabakkammer: ø 2 cm

 

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Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife
Handgeschnitzte Pfeife

PASSION FÜRS HANDWERK

Ganze drei Maschinen stehen in David Wagners Werkstatt in der Nähe des Traunsees: ein Schleifband, eine Schleifscheibe und ein Sandstrahler. Sonst verlässt sich der Pfeifenschnitzer ganz auf sein Geschick und seine Erfahrung, wenn es um die Fertigung seiner wunderschönen Einzelstücke geht. Sechs Jahre, acht Stunden täglich, habe er gebraucht, bis er sein Handwerk verinnerlicht hat, erzählt der geborene Ohlsdorfer, der früher als Computersystementwickler tätig war und seinen sicheren Job hinschmiss, um mit Holz zu arbeiten. Neben Neugier und Leidenschaft brachten ihn Mut und eine Portion Naivität dorthin, wo er jetzt ist, sagt er. Heute zählt David Wagner zu den besten 20 Pfeifenmachern weltweit.

MASSGESCHNEIDERTE EINZELSTÜCKE

David Wagners Pfeifen sind Unikate. Sie werden aus der Baumheide (Erica arborea), auch Bruyère genannt, geschnitten. Dieses Holz ist hitzebeständig und hat eine schöne, gleichmäßige Maserung. 20 Stunden wird es ausgekocht, damit es keine Bitterstoffe mehr enthält. Die besten Stücke, die unter dem Rindenbereich liegen, sucht sich David Wagner bei vier Händlern seines Vertrauens und lässt sie noch ganze zwei Jahre lang daheim reifen. Erst dann haben sie den richtigen Feuchtigkeitsgehalt, um beim Schleifen nicht aufzureißen.

VON DER NATUR GEFORMT

Wenn er ein vorbereitetes Holzstück zur Hand nimmt, skizziert der Meister zuerst die Form der Pfeife darauf. Dann geht es zur Schleifscheibe. Und da bestimmt allein die Holzmaserung, wie die Pfeife im Endeffekt aussehen wird. Gerne wendet David Wagner seine gefühlvolle Sandstrahltechnik an, mit der er der Maserung einen beeindruckenden 3-D-Effekt verleiht – ein Markenzeichen des geschickten Pfeifenmachers. Die Tabakkammer und den Rauchkanal bohrt David Wagner erst, wenn der Pfeifenkopf seine Form erhalten hat. Diese sind dann stufenlos miteinander verbunden. Nur wenn er exakt bohrt und der Rauchkanal und die Tabakkammer richtig positioniert sind, wird die Pfeife mit der Zeit nicht feucht und kann zu Ende geraucht werden.

AUSGEKLÜGELT UND ERPROBT

Sogar das Mundstück fertigt der Meister selbst. Denn das garantiert den perfekten Rauchgenuss. Immerhin hat der passionierte Pfeifenraucher lange daran getüftelt, den komplexen Mechanismus des Durchzugs zu durchschauen und mit höchster Präzision so zu verfeinern, dass er immer funktioniert.